
Die Gemeinde Poing ist in der Landes- und Regionalplanung als Siedlungsschwerpunkt im Verdichtungsraum München eingestuft. Die Weichen für das Wachstum der Gemeinde wurden bereits in den 70er-Jahren gestellt. In einem Raumordnungsverfahren im Jahr 1976 wurde ein Bevölkerungszuwachs auf 19.000 Einwohner festgelegt.
Nachdem die Bebauung in den Wohngebieten W 1 bis W 4 weitgehend abgeschlossen ist, hat der Poinger Gemeinderat in seiner Sitzung am 29.06.2006 die Weichen für eine kontinuierliche Fortentwicklung der weiteren Bebauung in den Wohngebieten "Am Bergfeld" getroffen.
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Der Bebauungsplan für das Wohngebiet W 5 ist seit 11.12.2008 rechtskräftig. Im Zuge der weiteren Arbeiten werden die bestehenden Teilstücke des Westrings geschlossen, weiter wurden in den letzten Wochen auf dem Gebiet des Wohngebietes W 5 vorbereitende Arbeiten wie z.B. das Setzen der Spundwände sowie Kanalbauarbeiten getätigt.
Bebauungsplan Nr. 55
Festsetzungen Bebauungsplan Nr. 55
Die erste Bohrung für das Geothermie-Projekt der E.ON Bayern Wärme GmbH in Poing ist erfolgreich abgeschlossen. Am 24. Oktober wurden die gründlichen Maßnahmen zur Untersuchung der Bohrung weitgehend beendet und das Bohrloch verschlossen.
Als vorläufiges Ergebnis kann festgehalten werden, dass das zur Verfügung stehende Thermalwasser eine Temperatur von ca. 80 °C aufweist. Die förderbare Menge liegt bei deutlich über 70 l/s. Damit liegt die Temperatur zwar unter der Prognose, was aber in Hinblick auf die gewinnbare Wärmemenge durch die hohe Ergiebigkeit an Thermalwasser kompensiert wird. Aufgrund dieser Rahmendaten wäre die Bohrung an der Senator-Gerauer-Straße grundsätzlich als Förderbohrung geeignet. Die angetroffenen hervorragenden Durchlässigkeiten eröffnen aber genauso gut eine Verwendungsmöglichkeit als Reinjektionsbohrung. Welche der Bohrungen schließlich als Förder- bzw. Reinjektionsbohrung in Frage kommt, wird erst nach Feststellung der Fündigkeit am zweiten Bohrloch entschieden.
Derzeit läuft die Vorbereitung des Bohrplatzes und der Bohrung (Sicherheitsrohrtour) in knapp zwei Kilometer Entfernung auf Plieninger Grund in der Nähe des Otterberger Wegs. Die E.ON Bayern Wärme GmbH, eine hundertprozentige Tochter der E.ON Bayern AG, wird die zweite Bohrung (Tiefenbohrung) gegen Mitte November in Angriff nehmen. Die Zieltiefe beträgt hier 2.800 m. Geht auch hier alles glatt, kann gegen Mitte Februar mit dem Abschluss der Bohrarbeiten gerechnet werden; die Feststellung der Fündigkeit kann dann bis Frühjahr 2009 vorliegen.
E.ON Bayern Wärme

Der Bau- und Umweltausschuss und auch der Gemeinderat hat sich auf Grund eines Antrages zur Änderung des Flächennutzungsplanes und Aufstellung eines Bebauungsplanes in mehreren Sitzungen mit der weiteren Siedlungsentwicklung in Angelbrechting beschäftigt.
Bereits seit geraumer Zeit bemühte sich die Gemeinde Poing intensiv darum, Standort für eine Realschule zu werden. Die Bemühungen wurden von Erfolg gekrönt: Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle hat das Poinger Kooperationsmodell zwischen Haupt- und Realschule am 19. Juni 2009 genehmigt. Mehr dazu erfahren Sie hier.