

Das Bündnis „Bunt statt Braun – der Landkreis Ebersberg bekennt Farbe“ versteht sich als überparteilicher Zusammenschluss, um rechtsextremen Gedankengut und Umtrieben im Landkreis entgegenzutreten.
In diesem Bündnis arbeiten Einzelpersonen und Organisationen des gesamten gesellschaftlichen Spektrums, unterschiedlichen Alters und unabhängig ihrer Zugehörigkeit zu politischen Parteien und Gruppen zusammen ...mehr

Die schreckliche Tsunami-Flutkatastrophe am 26.12.2004 hat zahlreiche Kommunen aus Bayern dazu veranlasst, sich für die notleidenden Menschen in den Krisengebieten zu engagieren.
Aus verschiedenen Spenden- und Benefizaktionen in Poing wurden dem Verein bislang insgesamt 32.880,85 EUR zur Verfügung gestellt.
Der 1. Vorsitzende des Vereins
Little Smile e. V., Herr Michael Kreitmeir, berichtete am 28.09.2005 im Rahmen einer öffentlichen Informationsveranstaltung eindrucksvoll über die Arbeit des Vereins vor Ort, die laufenden bzw. geplanten Projekte und die Mittelverwendung der Spenden. So wurde beispielsweise mit den Spendenerlösen aus Poing der Neubau eines Hauses für Witwen mit Kindern mitfinanziert.
Der Gemeinderat hat deshalb in seiner Sitzung am 6.10.2005 beschlossen, dass die Gemeinde Poing für ein Projekt des Vereins Little Smile e. V. in Sri Lanka eine Patenschaft übernimmt. Diese ist auf einen Zeitraum von fünf Jahren, beginnend ab 2006, befristet. Hierfür wird dem Verein Little Smile e. V. ein jährlicher Betrag in Höhe von 5.000 EUR bereitgestellt.
Der Verein Little Smile e.V. bedankt sich im November 2007 für die Unterstützung mit einem herzlichen
Dankschreiben.
Die Bürgermeisterkampagne:
"2020 Vision" - atomwaffenfrei bis 2020
Die internationale Nichtregierungsorganisation „
Mayors for Peace“ wurde 1982 vom Bürgermeister von Hiroshima gegründet.
Aus der grundsätzlichen Überlegung heraus, dass Bürgermeister für die Sicherheit und das Leben ihrer Bürger verantwortlich sind, versuchen „Mayors for Peace“ Einfluss auf die weltweite Verbreitung von Atomwaffen zu nehmen und diese zu verhindern.
Angesichts der Ankündigung der USA weitere Atomwaffen entwickeln zu wollen, und anlässlich der Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrages im Mai in New York haben die "Mayors for Peace" im Oktober 2003 eine Dringlichkeitskampagne „2020 Vision“ ins Leben gerufen.
Mayors for Peace ruft ihre momentan 1381 Mitgliedsstädte in 117 Ländern auf, die Kampagne zu unterstützen, um sich so in die Verhandlungen über Atomwaffen einzumischen.
Sie werden dabei von Friedensgruppen auf der ganzen Welt sowohl auf lokaler als auch internationaler Ebene unterstützt.
Bürgermeister Tadatoshi Akiba von Hiroshima wirbt dafür anlässlich seines Berlinbesuches.
Ziel ist die verbindliche Vereinbarung eines Zeitplans für die Abschaffung aller Atomwaffen in 2005, mit der Abschluss einer Atomwaffenkonvention auf der Konferenz in 2010, um eine atomwaffenfreie Welt bis 2020 zu erreichen.
Albert Hingerl, Erster Bürgermeister von Poing, ist bei den "Mayors for Peace" am 31.05.2005 beigetreten.
Die Mitgliedschaft wurde durch eine
Urkunde bestätigt.
In der Gemeinderatssitzung am 01.03.2007 gab Bürgermeister Hingerl bekannt, dass die Thematik einer möglichen Städtepartnerschaft im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung mit Interessierten erläutert werden soll.
Diese Veranstaltung ist für Dienstag, den 10.07.2007, 19.00 Uhr im Rathaus, Sitzungssaal, vorgesehen.
In einer Informationsveranstaltung am 16.07.2007 wurde dieses Thema erstmals öffentlich diskutiert. Eingeladen hierzu wurden sämtliche Vereine, Vertreter der Kirchen, der Schulen und des Wirtschaftsforums.
In der Veranstaltung wurden verschiedene Vorschläge einbebracht und betont, das eine Städtepartnerschaft von der Bevölkerung ausgehen und getragen werden sollte. Auf die Erreichtbarkeit und einen kulturellen Austausch sowie den Austausch von Schülern und Senioren wurde besonders hingewiesen. Auch die Vereine mit ihren bestehenden Verbindungen sollten einbezogen werden.
Das Thema soll im Herbst 2007 im Gemeinderat diskutiert und im Vereinskartell behandelt werden. Die Gemeinde wird hierbei vor allem unterstützend und motivierend tätig, um ein Engagement anzuregen.
Nachdem die Initiatoren dieses Projektes Renate und Gottfried Stein lange Zeit in Poing wohnhaft waren, wird dieses Hilfsprojekt durch örtliche Aktionen unterstützt, zuletzt durch ein Benefizkonzert im Jugendzentrum am 27.07.2007 und einen Kinderflohmarkt im Bauzentrum am 29.07.2007.
Basierend auf dem aus Deutschland stammenden Konzept der Mütter- und Familienzentren (DJI, Monika Jaeckel), entsteht in der Villa „Vicente Catalano“ in José Leon Suarez (Provinz Buenos Aires, Argentinien) ein „Centro de Madres y Familias“, das von Deutschen initiiert und unterstützt und von Müttern aus der Villa und qualifizierten Helfern betrieben wird. Inmitten von Vicente Catalano steht eine kleine Kapelle, die „Capilla San Francisco Solano“.
Auf dem Kirchengrundstück wollte die Gemeinde gemeinsam mit Anwohnern vor Ausbruch der schweren Wirtschaftskrise 2001/2002 ein Gemeindehaus als sozialen Treffpunkt und Veranstaltungsort bauen. Mit dem Beginn der Krise wurde der Bau aus finanziellen Gründen eingestellt. Die Bauruine ist die Basis des jetzt entstehenden Zentrums. Es steht grundsätzlich allen Menschen in der Villa offen und soll vor allem den vielen Kindsmüttern und jungen Familien Orientierung und Unterstützung bieten. Gleichzeitig werden Partnerschaften mit Deutschland angestrebt, die nicht nur Spenden fördern, sondern auch zu einem persönlichen Kontakt und Besuchsaustausch führen sollen. Der Gedanke der Internationalen Vernetzung ist eine zentrale Idee des Projektes