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Lastentransport mit dem Fahrrad – geht das?

Energie- und Umweltbeirat – Tipp im April

Strecken bis zu einer Länge von 5 km sind mit dem Fahrrad schneller bewältigt als mit dem Auto. Wie aber sieht es aus, wenn der Grund für diese Fahrt ein Einkauf zu einem der Poinger Supermärkte ist? Die Möglichkeiten, die Waren in einem Rucksack auf dem Rücken zu befördern, sind begrenzt.

Viele kennen bereits den üblichen Fahrradanhänger, der meist als Lastenträger oder Kindertransportanhänger erhältlich ist. Dieser Anhänger
- ist am Fahrrad befestigt und wird hinter dem Fahrrad hergezogen.
- kann auch losgelöst vom Fahrrad verwendet werden.
- ist für größere Einkäufe geeignet.
Nachteilig ist, dass er von anderen Verkehrsteilnehmern erst spät erkannt wird. Dazu sitzen die Kinder sehr tief, können nicht mit den Eltern kommunizieren und wenig sehen.

Immer bekannter wird das Lastenfahrrad, das gerne auch mit einem kleinen Elektromotor genutzt wird. Gerne wird dieses eingesetzt,
- wenn große Lasten, u. a. mit viel Volumen transportiert werden.
- um mit seinen Kindern in Kontakt zu bleiben, da diese sich vor dem/der Fahrradfahrer/in befinden und zudem auf ähnlicher Höhe sitzen.
- wenn sich die Kinder orientieren und sehen sollen.
- um max. 4 Kinder mitzunehmen.
Leider kann man hierbei den Lastentransporter nicht vom Fahrrad trennen.

Wer sein „normales“ Fahrrad auch für umfangreiche Einkäufe verwenden möchte, der hat mit einem Einkaufsanhänger/Trolley eine Alternative. Dieser Trolley ist vielseitig:
- Es gibt viele verschiedene Modelle mit unterschiedlichsten Aufsätzen.
- Der Anhänger ist leicht an das Fahrrad montierbar.
- Der Anhänger kann bequem in den Einkaufsladen mitgenommen werden.
- Durch seine geringe Größe kann er gut im Eingangsbereich oder der Garage abgestellt werden.
- Allerdings kann nicht so viel in den Trolley gepackt werden wie in den Fahrradanhänger oder das Lastenrad.

Viel Vergnügen beim Lastentransport mit dem Fahrrad wünscht Ihnen
Ihr Energie- und Umweltbeirat Poing.

Insektenfreundliches Frühlingserwachen

Energie- und Umweltbeirat – Tipp im März

Im Frühling möchte jeder gerne aufräumen, egal ob im Haus, Wohnung, Garten oder Balkon. Frühjahrsputz ist angesagt. Die Natur freut sich jedoch, wenn wir es im Garten mit dem Aufräumen nicht ganz so ernst nehmen.

Lassen Sie der Natur ihre Zeit!
Insekten brauchen noch einige Wochen bis sie alle aus ihren Verstecken geschlüpft sind, einige überwinterten z. B. in abgestorbenen Blättern und Halmen. Lassen Sie diese möglichst liegen oder widmen eine Ecke des Gartens dafür bis April. Blätter schützen zudem noch Ihre jungen Pflanzen in den noch kalten Nächten vor Frost. 
      
Fördern Sie den Nestbau der Vögel!
Für das Säubern bzw. Aufhängen der Vogelhäuschen ist jetzt der richtige Zeitpunkt!

Einheimische Pflanzen
Nahrung, verfügbar vom Frühblüher bis zum Herbst ist wichtig, um die Versorgung für das ganze Bienenjahr sicher zu stellen. Zum Beispiel müssen Winterbienen 6 Monate (anstatt 6 Wochen die Sommerbienen) überleben, für eine gesunde Entwicklung benötigen sie ausreichend Futter. Ungefüllte Blüten sind wichtig, um gerade im Frühling den hungrigen Insekten Futter zu geben. Für den Frühling gut geeignete Blumenzwiebeln sind:

• Hyazinthen (Hyazinthus orientalis),
• Krokusse (Crocus),
• Narzissen (Narcissus),
• Schneeglöckchen (Galanthus nivalis),
• Schnittlauch (Allium schoenoprasum),
• Traubenhyazinthe (Muscari),
• botanische Tulpen (Tulipa)
• Wildtulpe
• Buschwindröschen
• Leberblümchen,
• Vergissmeinnicht,
• Primeln
• Stiefmütterchen

Die Liste an Wurzelpflanzen, die in den nächsten Wochen gesetzt werden können, um im Laufe des Sommers zu blühen, ist lang. Kräuter wie Thymian, Rosmarin oder auch Pflanzen wie Lavendel, Blaukissen und Löwenmäulchen sind denkbar.

Vor allem Wildbienen freuen sich über Unterschlupf und Wohnraum in Wildbienenhäusern in ihrem Garten. Achten Sie auf gut ausgearbeitete Nistlöcher!
Mehr Infos z. B. unter: https://www.lbv.de/ratgeber/lebensraum-garten/insekten-im-garten/

Einen guten Start in den Frühling wünscht Ihnen Ihr Energie- und Umweltbeirat

Im Winter die Vögel richtig füttern

Energie- und Umweltbeirat – Tipp im Februar

Vögel sind ein wichtiger Bestandteil unserer Umwelt. Wenn sie im Winter nur wenig Futter in der Natur finden, versuchen sie in bewohnten Bereichen ihr Glück. Eine Fütterung unserer heimischen Vögel im Winter ist zwar nicht zwingend notwendig, da sie an die kalte Jahreszeit angepasst sind, sie kann aber auch nicht schaden. Wenn sich die Futterstelle in der Nähe der Wohnung befindet, ist das eine gute Gelegenheit, die Vögel zu beobachten. Bei der Fütterung sollten allerdings auch einige Regeln beachtet werden.

Wie sollte gefüttert werden?
Das Futter sollte vor Witterung geschützt angeboten werden. Dafür eignen sich besonders Futtersilos, die gut gefüllt, auch für eine längere Zeit einen Futtervorrat bereitstellen. Sie verhindern auch, dass sich Vogelkot zwischen das Futter mischt und so Krankheitskeime übertragen werden können. Das Futterhaus sollte in der Nähe von Bäumen oder Büschen angebracht werden, die den Vögeln als Zufluchtsort dienen. Auch sollte sichergestellt sein, dass sich in der Nähe der Futterstelle keine Feinde, wie Katzen, aufhalten können.

Wann sollte gefüttert werden?
Die Vögel sollten nur bei Dauerfrost und/oder Schneedecke gefüttert werden. Morgens sind die Vögel am hungrigsten, also sollte am Morgen das Futter vorhanden sein und gegebenenfalls am Nachmittag wieder aufgefüllt werden, damit sie sich für die Nacht stärken können.

Was sollte gefüttert werden?
Als Basisfutter eignen sich besonders Sonnenblumenkerne. Getreidekörner werden meist nur von Tauben und Sperlingen gefressen. Das Futter darf keine chemischen Zusatzstoffe enthalten und auch nicht gesalzen sein. Neben den Körnerfressern mit einem kräftigen Schnabel (Finken, Sperlinge, Ammern, Meisen) können aber auch Weich- und Insektenfresser (Amseln, Rotkehlchen, Stare) die Futterstelle besuchen. Diese bevorzugen Haferflocken, Rosinen und Obst.

Eine schöne Winterzeit wünscht Ihr Energie- und Umweltbeirat

Stromsparen bei StandBy-Geräten

Energie- und Umweltbeirat - Tipp im Januar

Radio, Computer, Fernsehgerät und viele andere elektronische Geräte - wie viele Stunden am Tag werden sie tatsächlich benutzt und wie viele Stunden stehen sie nur auf StandBy und verbrauchen Strom? Haben Sie sich darüber und was das für Ihren Geldbeutel und die Umwelt bedeutet schon einmal Gedanken gemacht?

Nach einer Studie der Deutschen Energie-Agentur kann durch den StandBy-Betrieb pro Tag und Haushalt ein zusätzlicher unnötiger Stromverbrauch von 1 kWh zusammen kommen. Über das Jahr gerechnet sind das 300 bis 400 kWh, was sich bei den aktuellen Strompreisen leicht auf 100 € summiert, mit steigenden Strompreisen wird es entsprechend mehr.

Weitere Informationen und eine detaillierte Aufstellung, wie diese Zahlen zustande kommen, finden Sie im Internet, z.B. unter
http://www.energiesparen-im-haushalt.de/energie/tipps-zum-energiesparen/strom-sparen-im-haushalt/stromverbrauch-standby.html.

Addiert man den laufenden StandBy-Verbrauch für 40 Millionen Haushalte in Deutschland, kommt man auf eine Summe von bis zu über 2000 MW. Das entspricht immerhin 2 großen Kraftwerken, die sinnlos Strom produzieren und damit die Umwelt belasten.

Das muss nicht so sein. Achten Sie schon beim Kauf von Elektrogeräten darauf, dass diese sich auch wirklich abschalten lassen, und vor allem, schalten Sie diese Geräte auch aus, wenn sie nicht gebraucht werden. Bei vorhandenen Geräten ohne Abschaltmöglichkeit hilft auch eine schaltbare Steckdose, deren Anschaffungskosten schon nach kurzer Zeit durch geringere Stromkosten ausgeglichen werden.

Nebenbei dient es auch der Sicherheit und der Lebensdauer der Geräte, wenn diese nicht ständig in Betrieb sind.

Kurz gesagt: tun Sie sich und der Umwelt einen Gefallen, und schalten sie Elektrogeräte aus, wenn sie nicht benutzt werden.

Einen guten Start ins Jahr 2019 wünscht Ihr Energie- und Umweltbeirat Poing.

Der Verbrauch an Heizenergie sinkt in Deutschland kaum - trotz aufwändiger Gebäudesanierungen und hoher Energiestandards bei Neubauten.

Energie- und Umweltbeirat – Tipp im Dezember

Wenn es nach den starken Wärmedämmungen an den Neubauten ginge und den teureren Sanierungen an den Bestandsbauten, müsste der Bedarf an Gas- und Heizöl seit Jahren stetig sinken.

Nach Erfassungen des Energiedienstleisters Techem sinken in den letzten zehn Jahren der Gasverbrauch um ca. 0,8 Prozent, der Heizöl- und Fernwärmeverbrauch durchschnittlich um ca. 0,5 Prozent. Das bleibt weit hinter den nach DIN erwarteten Werten zurück und reicht bei Weitem nicht, um die Ziele des Klimaschutzes zu erreichen.

Als eine der Ursachen vermutet eine große Tageszeitung einen „fatalen Hang zum Komfort“. Viele Leute heizen gerne über die empfohlenen 20° C auf wohligere Temperaturen. Im Vertrauen auf die moderne Wärmedämmung werden gerne auch mehr Räume als früher rund um die Uhr geheizt.

Wie lässt sich nun gewährleisten, dass moderne Wärmedämmungen sich finanziell rentieren und den Energieverbrauch tatsächlich im nötigen Umfang reduzieren?

Ansatzpunkte gegen die Verschwendung von Wärme bietet die Automation. Einzelne Räume können  über moderne Regelungstechnik bedarfsgerecht zeitgesteuert werden. Die Wohnräume können z.B. rechtzeitig zur abendlichen Heimkehr angenehm temperiert werden. Das Bad braucht auch nur zur morgendlichen Dusche aufgeheizt werden, kann aber den Rest des Tages kühl bleiben. Wärmeverluste werden auch vermieden, wenn während der stoßweisen Fensterlüftung über Kontakte die Heizung gedrosselt wird. Dauerlüftung über gekippte Fenster sollte vermieden werden.

Weitere Möglichkeiten bietet die moderne Technik durch die ständige Erfassung und Visualisierung des Energieverbrauchs und der Energiekosten.

Laut Volker Stockinger der Hochschule München können durch diese Maßnahmen 10 bis 15% der Nutzenergie eingespart werden.

Ihr Energie- und Umweltbeirat

Waschmittel aus Kastanien selbst gemacht

Energie- und Umweltbeirat – Tipp im Oktober 2018

Verpackungsfrei und umweltschonend


Der Herbst ist da! Dass der uns Birnen und Nüsse bringt, wissen schon Kindergartenkinder. Was fast keiner weiß: Er bringt uns auch kostenloses Waschmittel! Aus Rosskastanien, die höchstens zum Basteln benutzt werden und ansonsten herumliegen, kann man wirksames, schonendes und unglaublich umweltfreundliches Waschmittel machen! Es braucht keinen einzigen Zusatzstoff und keine Verpackung

Wie soll das funktionieren? Rosskastanien gehören zu den Seifenbaumgewächsen und beinhalten Saponine, bilden also Seifenschaum. Manchen bekannt ist das Phänomen von Waschnüssen, die es in Drogerien zu kaufen gibt - aus Indien importiert, in Plastik verpackt und ziemlich teuer. Absurd, da wir unsere eigenen „Waschnüsse“ vor der Haustür liegen haben!

Wie werden Kastanien zum Waschmittel? Man braucht einen Tag Zeit im Herbst, denn jetzt müssen die Kastanien gesammelt werden und frisch geviertelt oder (für spätere Zeitersparnis) durch einen guten Mixer gejagt. Dann werden die Stücke im Ofen oder auf der Fußbodenheizung getrocknet. Wer mehrere Kilo sammelt und vorbereitet, braucht ein ganzes Jahr lang kein Geld und keine Zeit in Waschmittel zu investieren.

Wie wäscht man damit? Für eine Wäsche gießt man 300 ml heißes Wasser auf 3 EL Kastanienstücke und wartet eine Viertelstunde (bei Stückchen) bis zu einem Tag (bei Vierteln; man kann auch Sud für mehrere Wäschen vorbereiten und im Kühlschrank aufbewahren). Danach durchs Sieb ins Waschmittelfach, fertig!

Wie das Ganze im Detail geht, kann man hier nachlesen, ebenso viele andere Ideen zum Selbermachen:

https://www.smarticular.net/waschmittel-aus-kastanien-herstellen/

https://wastelandrebel.com/de/waschmittel-aus-kastanien/

Viel Erfolg beim Ausprobieren wünscht der Energie- und Umweltbeirat Poing.

Haben Sie schon mal über eine Solaranlage nachgedacht?

Energie- und Umweltbeirat – Tipp im August 2018

Damit könnten Sie einen wertvollen Beitrag für unsere Umwelt leisten und durch den selbst produzierten Strom gleichzeitig auch noch Geld sparen.

Ob und wie gut Ihr Dach für Photovoltaik und / oder Solarthermie geeignet ist, können Sie im Solarpotenzialkataster unter http://www.solare-stadt.de/kreis-ebersberg nachsehen. Wenn Sie dort Poing auswählen und Ihre Adresse angeben, sehen Sie die Eignung Ihres Daches für Solarenergie. Bei Interesse können Sie sogar die mögliche Größe, Leistung und Kosten einer Solaranlage ermitteln lassen.

Über mögliche Förderungen können Sie Informationen von der KFW-Bank oder vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) erhalten.

Schauen Sie doch einfach mal unter http://www.solare-stadt.de/kreis-ebersberg nach. Es kann sich lohnen!

Ihr Energie- und Umweltbeirat Poing

Richtig lüften, Schimmel vermeiden

Energie- und Umweltbeirat - Tipp im November

Jetzt in der kalten Jahreszeit sollten Sie wieder auf ein richtiges Lüftungsverhalten achten um Schimmel vorzubeugen und gleichzeitig nicht zu viel Energie zum Fenster hinaus zu lüften.

Die wichtigsten Lüftungs-Tipps:

1. Stoßlüften
Kurzes Querlüften bei weit geöffneten gegenüberliegenden Fenstern und Innentüren ist die effektivste Methode, einen kompletten Luftaustausch herzustellen. Dies sollte mehrmals am Tag für ca. 3-6 Minuten erfolgen. Wie oft erfahren Sie im nächsten Tipp. Wenn größere Feuchtigkeitsmengen, z.B. nach dem Duschen anfallen, sollten diese sofort abgelüftet werden. Gekippte Fenster sind eine unkontrollierte Lüftung und kühlen zudem die umliegenden Wände aus.

2. Luftfeuchtigkeit kontrollieren
Überprüfen Sie mit einem Hygrometer oder besser einer Kombination aus Hygrometer und Thermometer ihre Luftfeuchtigkeit. Diese Werte sollten Sie dabei erreichen: Im Neubau (ab ca. 2001) ca. 40 – 60%. Im Altbau (vor 2001) ca. 40-50%. Je älter ein (unsaniertes) Gebäude ist, desto größer ist die Schimmelgefahr an Außenwänden durch schlechte Dämmwerte und dadurch niedrige Oberflächentemperaturen. Daher muss hier die Luftfeuchtigkeit niedriger gehalten werden.

3. Außenwände freihalten
Lassen Sie im Altbau immer ausreichend Platz von ca. 10 cm. zwischen Möbeln und der Wandoberfläche. Nur so kann sich die Wand anwärmen und ausreichend belüftet werden.

4. Räume nicht „mitheizen“
Falls Sie Räume wie z.B. Schlafzimmer kühler halten wollen, sollten Sie diese nicht indirekt durch geöffnete Türen und abgedrehter Heizkörper mitbeheizen. Dies spart keine Heizkosten, denn die benötigte Wärme wird von den anderen Heizkörpern abgegeben. Zudem erhöhen Sie die Schimmelgefahr, da sich bei abkühlender Luft aus anderen Räumen die relative Luftfeuchtigkeit erhöht.

Übrigens: Wände „atmen“ nicht!
Eine verputzte Wand ist luft- und winddicht, sie trägt nie zum Luftaustausch bei.
Und: Wird eine Wand im Altbau von außen gedämmt, verursacht das keinen Schimmel sondern beseitigt die Ursachen für Schimmelwachstum! Warum?

Die Wand wird dadurch nicht luftdichter, aber die Oberflächentemperaturen auf der Innenseite erhöhen sich, dadurch kann kein Kondensat aus der Luftfeuchtigkeit entstehen und die Voraussetzung für den Schimmel ist nicht mehr gegeben.

Der notwendige Luftaustausch findet gezielt und kontrolliert über die Fenster oder eine Lüftungsanlage statt, nicht über die Wände.

Ihr Energie- und Umweltbeirat

Quelle der Infografik: www.co2online.de

An- und Abreise – CO2 sparen und kompensieren

Energie- und Umweltbeirat – Tipp im September 2018

Klimafreundlich Reisen leicht gemacht!

Sommerzeit ist Reisezeit: Dass Flug- und Fernreisen mit ihrem hohen CO2-Ausstoß das Klima in besonde-rem Maße belasten ist hinlänglich bekannt. Dennoch möchten wir den wohlverdienten Sommerurlaub ge-nießen. Wie Sie ganz leicht im Urlaub den eigenen ökologischen Fußabdruck minimieren und so guten Gewissens verreisen können, erfahren Sie hier:

Leben, wo andere Urlaub machen
Dieses Motto gilt natürlich besonders bei uns. In der Umgebung gibt es viel zu entdecken: Berge, Seen, Schlösser, Museen oder der Poinger Wildpark laden ebenso zum Verweilen ein wie gemütliche Gasthäuser und lauschige Biergärten. Als „Tourist in der eigenen Heimat“ spart man nicht nur Geld, sondern schont auch das Klima. Allgemein gilt: je kürzer der Anreiseweg umso besser fürs Klima. Wenn diese Strecken dann noch mit Bus oder Bahn zurück gelegt werden, wirkt sich das ebenfalls vergleichsweise positiv auf die Klimabilanz aus.

Sie haben für dieses Jahr Ihren Flug schon gebucht? Auf https://www.atmosfair.de/kompensieren/flug können Sie den CO2-Ausstoß Ihres Fluges kompensieren. Flugpassagiere zahlen dafür freiwillig einen von den Emissionen abhängigen Klimaschutzbeitrag, den atmosfair dazu verwendet, erneuerbare Energien in Ländern auszubauen, wo es diese noch kaum gibt, also vor allem in Entwicklungsländern. Damit spart atmosfair CO2 ein, das sonst in diesen Ländern durch fossile Energien freigesetzt worden wäre. Nach dem gleichen Prinzip funktioniert auch myclimate. Hier können Sie Ihre Autofahrt(en) kompensieren – natürlich auch außerhalb der Urlaubszeiten: https://co2.myclimate.org/de/car_calculators/new.

Grüne Unterkunft und Aktivitäten vor Ort
Bei der Wahl der Unterkunft auf Energiesparmaßnahmen, ökologische Gebäude und biologische bzw. regionale Küche zu achten, wird Dank Ökosiegel immer einfacher. Eine Übersicht der Ökosiegel finden Sie z.B. hier: https://www.wirsindanderswo.de/themen/detail/beitrag/umweltzeichen-fuer-den-urlaub/
Besonders klimaschonend erkundet man die Urlaubs-region dann mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder gleich emissionsfrei per Rad oder zu Fuß. Klima-freundliche Reisen finden Sie beispielsweise unter https://utopia.de/reisen/.

Einen schönen Urlaub wünscht Ihr Energie- und Umweltbeirat Poing!