Spatenstich im Lerchenwinkel - Das neue Quartier neben dem Seewinkel wird zukünftig mit Fernwärme aus der Geothermie-Anlage versorgt

Für diesen Spatenstich am 29.05.2020 hatte sich im Lerchenwinkel einige Prominenz versammelt. Poings Erster Bürgermeister Thomas Stark war zusammen mit seinen Stellvertretern, Reinhard Tonollo und Werner Dankesreiter vor Ort. Der Projektleiter der ARGE Poing "Am Bergfeld", Helmut Sloim, und Klaus Stemmer, der Geschäftsführer des Maßnahme- und Erschließungsträgers, gaben sich zusammen mit dem Geschäftsführer der eon-Bayern, Franco Gola, die Ehre. Sogar SAT 1 war da. Aber für was wurde da eigentlich in die Erde gestochen und warum verdient das so viel Aufmerksamkeit?

Die Antwort ist ganz einfach: Der Spatenstich, mit dem symbolisch die Arbeiten für den Anschluss an die Geothermie und damit die Versorgung mit Fernwärme begonnen werden, ist ein Signal für eine nachhaltige Zukunft. Die umweltfreundliche Wärmeversorgung steht in Zusammenhang mit einer ganzen Reihe von Entscheidungen der letzten Zeit, die das neue Quartier zu einem besonders nachhaltigen Quartier entwickeln. "Für die Straßenbeleuchtung hat sich der Gemeinderat einstimmig für Solarleuchten entschieden, die Infrastruktur für Elektroladestellen im Lerchenwinkel wird geplant und jetzt hat auch der Anschluss an umweltfreundliche Wärmeversorgung begonnen und wird weiter ausgebaut – diese nachhaltige Entwicklung hat Priorität in Poing.", so Thomas Stark bei seinem Grußwort.

Helmut Sloim wies in seinem Grußwort darauf hin, dass es kein leichter Weg war, die umweltfreundliche Energie für Poing nutzbar zu machen. Doch es hat sich gelohnt, wie die Zahlen, die Franco Gola zu Beginn seiner Rede vorträgt, beweisen: "5.384 Kilowatt Fernwärme wird in den Lerchenwinkel zukünftig geliefert und damit ist die Geothermie ein großer Beitrag, die gesetzten Klimaziele zu erreichen und den CO2-Ausstoß zu verringern." Allein im Jahr 2016 habe Poing durch die Geothermie 7.464 Tonnen CO2 eingespart. Diese Einsparungen werden jetzt in Zukunft noch stärker ausgebaut.

Thomas Schächtl für die ARGE Poing „Am Bergfeld“