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Bürgerhaus

(na) Mit einem Festakt wurde am Samstag, den 20. Januar 2018 das Bürgerhaus in Poing offiziell in Max-Mannheimer-Bürgerhaus benannt. Die Familie Max Mannheimers, seine Vertraute Schwester Elija Boßler, die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayerns Dr. h.c. Charlotte Knobloch sowie geladene Ehrengäste aus der Gemeinde, Lokal- und Landespolitiker waren gekommen, um den Beschluss des Gemeinderats vom 18. Mai 2017, Max Mannheimer in Poing sichtbar für alle zu ehren, umzusetzen.

Die Botschaft Max Mannheimers, Zeitzeuge und Holocaust-Überlebender, verstorben am 23. September 2016 in München, ist uns ein Vermächtnis für die Zukunft: „Uns alle verbindet die Aufgabe, aus Verantwortung für künftige Generationen, das Geschehene in Erinnerung zu bewahren und die daraus gewonnene Einsichten zur Richtschnur unseres gemeinsamen Bemühens um eine gerechte, freiheitliche und demokratische Gesellschaft zu machen“. Eine Gedenktafel im Foyer des Bürgerhauses erinnert fortan an die Persönlichkeit Max Mannheimers.

Die Urenkel Max Mannheimers und der Enkel von Erstem Bürgermeister Albert Hingerl enthüllen die Gedenktafel im Foyer des Bürgerhauses. Die feierliche Veranstaltung wurde musikalisch umrahmt von Klezmer der Band Freylach Zayn.

Kontakt: Birgitta Nagel, Kulturamt der Gemeinde Poing, E-Mail schicken

Videos und Foto von Laszlo Bacs interpressmedia. Vielen Dank!

Festrede von Albert Hingerl, Erster Bürgermeister in Poing.
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Namensgebung „Max-Mannheimer-Bürgerhaus“ in Poing, am 20. Januar 2018
Rede von Judith Faessler, Enkelin von Max Mannheimer
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