Wasser

Information für VE|MO-Kunden

Die WHO (World Health Organization) hat am 11.03.2020 den Pandemie-Fall ausgerufen. Was sich bei VE|MO jetzt ändert:

Das kommunale Gemeinschaftsunternehmen VE|MO trägt im Rahmen der Daseinsvorsorge für die Einwohnerinnen und Einwohner eine besondere Verantwortung. Die Gewährleistung der Trinkwasserversorgung und Schmutzwasserentsorgung muss auch in Krisenfällen sichergestellt werden.

Seit dem 16.03.2020 hat die Bayerische Staatsregierung nun wegen der heftigen Entwicklung der Pandemie den Katastrophenfall ausgerufen. Aus diesem Grund kommt es zu Einschränkungen des Betriebsumfangs. VE|MO konzentriert sich nunmehr auf die Erfüllung der Kernaufgaben.

Priorität hat dabei, dass für die Kernaufgabe, d. h. die Ver- und Entsorgung, dauerhaft ausreichend Personal zur Verfügung steht. Deshalb werden viele Arbeitsplätze vorübergehend zu Heimarbeitsplätzen und Mitarbeiter wechseln sich im aktiven Dienst vor Ort ab, um weiterhin auf eine ausreichende Zahl von gesunden Kräften zurückgreifen zu können.

Aus diesem Grund kommt es zu einigen Einschränkungen des Betriebsumfangs, insbesondere bei Dienstleistungen mit Außenkontakt. Hiervon betroffen ist u. a. der Austausch, Einbau oder Ausbau von Wasserzählern in Gebäuden. Soweit hier keine Fremdfirma beauftragt ist, werden diese Leistungen zunächst zurückgestellt.

Ab sofort bleiben unsere Geschäftsstelle in Poing sowie die anderen Betriebsstandorte in Finsing und Zorneding für den Publikumsverkehr geschlossen. Anliegen sollen möglichst schriftlich oder per E-Mail an uns gerichtet werden. Bitte beachten Sie, dass damit auch die Ausgabe und Rückgabe von Bauwassergarnituren am Standort Finsing eingestellt wird.

Da aufgrund der Vorsorgemaßnahmen viele Mitarbeiter/Innen im Homeoffice arbeiten, ist die telefonische Erreichbarkeit eingeschränkt. Dies dient der Sicherung der Kernaufgaben. Der telefonische Kontakt bleibt daher nur dringenden Anliegen vorbehalten. Beachten Sie bitte auch, dass es im Zuge der organisatorischen Vorsorgemaßnahmen zu Verzögerungen in der Bearbeitung von Anliegen kommen kann.

VE|MO bedankt sich vorab für das Verständnis für die dargestellte Vorgehensweise und hofft auf den größtmöglichen Erfolg der getroffenen Vorsorgemaßnahmen.

i.A. Susanne Strauch, Recht & Öffentlichkeitsarbeit
gKu VE München Ost

Weitere Informationen erhalten Sie direkt auf der Homepage der Ver- und Entsorgung München Ost (VEMO):

Seit Januar 2009 sind die Wasserversorgung Zornedinger Gruppe und der Abwasserzweckverband München-Ost im gemeinsamen Kommunalunternehmen Ver- und Entsorgung München Ost (VEMO) vereint.

Ziel der Verschmelzung ist es, zukunftsfähig zu bleiben und die beiden Aufgabenbereiche Ver- und Entsorgung für die 13 Trägergemeinden zu sichern. Die Zuständigkeit der Wasserversorgung erstreckt sich auf ausschließlich sieben von ihnen. Mit den hier pro Jahr geförderten 4,3 Millionen m³ Trinkwasser und gereinigten 6 Millionen m³ Schmutzwasser könnte der oberbayerische Spitzingsee zwei- und dreimal gefüllt werden.

Die Verantwortlichen im Münchner Osten gehen einen Weg, der von Experten als zukunftsweisend gesehen wird. Erst seit 2004 ist es in Bayern mehreren Gemeinden möglich, ein gemeinsames Kommunalunternehmen, das die Vorteile der Privatwirtschaft mit denen einer kommunalen Einrichtung verbindet, zu bilden. Das Ergebnis ist ein zweckmäßiger Rechtsverkehr, die Reduzierung von kostenintensiven Doppelstrukturen in der Verwaltung ohne radikalen Arbeitsplatzabbau und eine bessere Nutzung der Ressourcen. So können auch technische und wirtschaftliche Vorteile beim Bau und Betrieb von Anlagen genutzt werden.

Strom

Seit fast 100 Jahren steht das Bayernwerk für die Versorgungssicherheit in Bayern. Wir sind uns der hohen Verantwortung, die wir als Energieunternehmen und Netzbetreiber für die Menschen in Bayern haben, bewusst. Seien Sie versichert, dass wir gerade in dieser außergewöhnlichen COVID-19-Situation rund um die Uhr aufmerksam die Entwicklung verfolgen. Eine zentrale Krisenorganisation befasst sich ausschließlich mit der Koordination aller mit der Pandemie in Zusammenhang stehenden Themen und hat dezidierte Maßnahmen eingeleitet, um die Strom- als auch die Gasversorgung in Bayern weiterhin nachhaltig zu sichern. Als großes Energieunternehmen in einem starken Konzernverbund mit anderen Netzbetreibern in Deutschland sehen wir uns da bestens gerüstet. Zudem achten wir aufmerksam darauf, durch Präventionsmaßnahmen die Infektionsrisiken für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie für die Öffentlichkeit so gering wie möglich zu halten.
Wir möchten Sie dahingehend gerne über Veränderung in der Interaktion mit unseren Kundecentern informieren und Ihnen einen Einblick in unserer Notfallmaßnahmen geben:

- Wie Sie möglicherweise bereits erfahren haben, haben wir alle unsere Kundencenter für den Publikumsverkehr geschlossen. Wir haben ein hervorragendes telefonisches und Online Angebot, das Sie und andere Kunden nutzen können, um mit uns in Kontakt treten, wie z.B. :
o 24 Stunden Störungs-Nummer Strom Tel. 09 41-28 00 33 66, Gas 09 41-28 00 33 55
o Telefonhotline für den technischen Kundenservice (Mo - Do 7:30 bis 16 Uhr und Fr 7:30 bis 15 Uhr) Tel. 09 41-28 00 33 11 Serviceteam Netzendkunden und Einspeiser (Mo - Fr 7 bis 20 Uhr) und (Sa 8 bis 16 Uhr) Tel. 08 71-96 56 01 20. https://www.bayernwerk-netz.de/de/bayernwerk-netz-gmbh/presse-kontakt/servicenummern.html
o Umfangreiches Online Angebot mit Live Chat, Frag-Bayernwerk (https://www.bayernwerk-netz.de/frag-bayernwerk/), Netzanschluss Portal für  Anmeldung von EEG Anlagen und Hausanschlüssen (https://netzportal.bayernwerk.de/node/add/na), simply connect für die Planung von EEG Anlagen etc.
o Ihnen und Ihrer Kommune stehen natürlich die Ihnen bekannten Kommunalbetreuer als auch die Projektanten und Servicetechniker telefonisch zur Verfügung.
o Das Energieportal für Kommunen (wenn Ihnen das noch nicht bekannt sein sollte, wenden Sie sich bitte an Ihren Kommunalbetreuer)

- Als großes Unternehmen haben wir die Möglichkeit, kritische Personalressourcen in unserem Versorgungsgebiet flexibel und bedarfsgerecht einzusetzen. Ferner können wir auch mit unseren Schwesterunternehmen, wie z.B. die Lechwerke oder SÜWAG Ressourcen austauschen.

- Unsere Lagerbestände für wichtige Materialen (wie z.B. Transformatoren) stehen ausreichend zur Verfügung. Eine ausreichende Anzahl von Notstromaggregaten könnten im Bedarfsfall bayernweit eingesetzt werden. Mit unseren Partnerfirmen stehen wir fortlaufend im engen Austausch.
- Wir haben einen umfassenden Test durchgeführt, um weite Teile unserer Belegschaft mit Computerarbeitsplätzen vom Home Office einsetzen zu können.
- Besonderen Schutz genießt unsere Netzleitstelle in Neunburg v.W., mit der wir das gesamte Hochspannungs- und Mittelspannungsnetz steuern. Für geschäftskritische Bereiche wie den Netzbetrieb haben wir Notfallpläne erarbeitet, die eine Aufrechterhaltung des Betriebs sicherstellen. Solche Pläne sind Bestandteil einer fortlaufenden Vorbereitung auf Epidemie- und Pandemie-Ereignisse. Die Notfallpläne enthalten verschiedene Szenarien unterschiedlicher Eskalationsstufen. Für jedes Szenario haben wir konkrete Maßnahmen definiert, um gewappnet zu sein und den Betrieb sicherstellen zu können.
- Unser Netzbetrieb läuft bislang uneingeschränkt weiter. Unsere Servicetechniker sind weiterhin vor Ort im Einsatz, um die Versorgung der Menschen aufrecht zu erhalten. Wir hoffen, Ihnen hiermit einen Einblick in unsere sehr umfangreichen Maßnahmen unseres täglich tagenden Krisenstabs gebracht zu haben.
Wenn Sie Fragen oder spezielle Anforderungen haben, wenden Sie sich gerne an uns.

Ihr Bayernwerk