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Schulsozialarbeit – Beratung an Schulen

Jugendsozialarbeit an der Grundschule am Bergfeld

Angebote für Schüler/innen
- Beratung von Schülern/innen
- Streitschlichtung
- Präventionsangebote in den Klassen
(z.B. Sozialkompetenztraining)
- Klassenangebote bei aktuellen       
Vorkommnissen (z.B. Mobbing)
- Klassenübergreifende Projektarbeit in den Bereichen Kultur, Sport etc.
- Krisenintervention


Beratungsangebot für Eltern/Erziehungsberechtigte
- Unterstützung bei Erziehungsfragen
- Beratung rund um Schule und  Hausaufgaben
- Begleitung von Eltern-Lehrergesprächen
- Anlaufstelle in Krisensituationen
- Vermittlung  von Kontakten zu geeigneten Fachstellen
- Hilfe bei sonstigen Sorgen um Ihr Kind

Die Jugendsozialarbeit unterliegt dem Datenschutz und der Schweigepflicht.

So erreichen Sie Marion Huber:
Gebrüder-Grimm-Straße 2, rechter Eingang, 1. Stock, 1. Türe links

Sprechzeiten Montag bis Donnerstag nach Vereinbarung

Telefon: 08121/22 39 018
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Jugendsozialarbeit an der Anni-Pickert-Mittelschule, Poing

Sie erreichen mich im Verwaltungsgebäude, neben dem Sekretariat

Sprechzeiten Montag bis Freitag
nach Vereinbarung
Telefon: 08121/25 58 13
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Allgemeine Informationen:
Die Jugendsozialarbeit an der Anni-Pickert Mittelschule (JaS) wird vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration im Rahmen eines staatlichen Förderprogramms mitfinanziert und vom Landratsamt Ebersberg gefördert. Den überwiegenden Anteil übernimmt die Gemeinde Poing als Träger der Maßnahme. JaS ist eingebettet in den Fachbereich 4, Kinder, Jugend, Familie, Senioren, Schulen und Bildung, bekannt als Jugendreferat.

Neben umfangreichen Hilfen für SchülerInnen und deren Eltern, funktioniert die Jugendsozialarbeit an Schulen als intensivste Form der Zusammenarbeit von Jugendhilfe, Schule und Jugendamt. Gesetzliche Grundlage der Jugendsozialarbeit an Schulen ist der § 13 SGB VIII. Darin heißt es unter Punkt (1) "Jungen Menschen, die zum Ausgleich sozialer Benachteiligungen oder zur Überwindung individueller Beeinträchtigungen in erhöhtem Maße auf Unterstützung angewiesen sind, im Rahmen der Jugendhilfe sozialpädagogische Hilfen angeboten werden, die ihre schulische und berufliche Ausbildung, Eingliederung in die Arbeitswelt und ihre soziale Integration fördern." Weiterführende Informationen zur JaS finden Sie unter hier.

Kernarbeitsfeld der Maßnahme ist der Lebensraum Schule, in einigen Fällen auch darüber hinaus. Das Angebot der Jugendsozialarbeit an Schulen ist auf die Bedürfnisse der Schule und vor allem deren Schülerinnen und Schüler abgestimmt.

Zielsetzung
Das Ziel der Jugendsozialarbeit an Schulen ist es, junge Menschen zu fördern, damit sie sich zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten entwickeln. Jugendsozialarbeit an Schulen unterstützt dabei speziell Jugendliche, die durch Benachteiligung, Orientierungslosigkeit bzw. zur Überwindung individueller Beeinträchtigungen auf Unterstützung angewiesen sind.

Durch das Aufgreifen individueller Problematiken, durch Unterstützung und Begleitung in schwierigen Lebenssituationen, durch soziale Gruppenangebote und die Sensibilisierung der Schülerinnen und Schüler für einen friedvollen Umgang untereinander, gelingt der Jugendsozialarbeit an Schulen eine passgenaue und ggf. nachhaltige Unterstützung und Begleitung von Kindern und Jugendlichen. Ebenso gehört die Vermittlung der Schülerinnen und Schüler an weitergehende und außerschulische Hilfsangebote zu den Aufgaben der Jugendsozialarbeit.

Die Kooperation mit Eltern, Schulleitung, Lehrkräften, Arbeitsagentur und weiteren außerschulischen Einrichtungen schafft ein Netzwerk an Möglichkeiten, welches auf Dauer wirksam arbeitet.

Angebote und Methoden
Die Angebote der Jugendsozialarbeit an Schulen richten sich an junge Menschen, die eindeutig der Zielgruppe des §13 SGB VIII zuzuordnen sind. JaS richtet sich NICHT an die gesamte Schülerschaft.

Die Beratung junger Menschen durch die JaS erfolgt nach Bedarf im Rahmen einer sogenannten Einzelfallhilfe. Sie soll jungen, sich in der Orientierungsphase befindlichen Menschen helfen, Lebensbewältigungsstrategien für den Alltag, Schule, Ausbildung und Beruf zu entwickeln. Bei Bedarf werden auch Eltern und weitere Erziehungsberechtigte in die Beratung mit einbezogen, insbesondere dann, wenn familiäre, erzieherische oder andere Problemlagen ihren Ursprung in der Familie haben. Bei gravierenden familiären oder erzieherischen Problemen kann auch das Jugendamt einbezogen werden, um weitere Leistungen in Anspruch zu nehmen.
Angebote für Schüler/innen
• Beratung von Schülern/innen
• Konfliktcoaching
• Kompetenztrainings in Klassen
(Soziales Lernen, Anti-Mobbing)
• Klassenangebote bei aktuellen Vorkommnissen
• Berufsorientierung
• Unterstützung beim Übergang Schule in die Ausbildung oder in den Beruf
• Coaching für Vorstellungsgespräche
• Krisenintervention

Beratungsangebot für Eltern/Erziehungsberechtigte
• Unterstützung bei Erziehungsfragen
• Beratung rund um Schule und Hausaufgaben
• Begleitung von Eltern-Lehrergesprächen
• Anlaufstelle in Krisensituationen
• Vermittlung von Kontakten zu geeigneten Fachstellen
• Hilfe bei sonstigen Sorgen um Ihr Kind

Ihr Ansprechpartner JaS an der Anni-Pickert-Mittelschule, Poing:
Thorsten Gürntke
Dipl.-Sozialpädagoge (FH)

Sie erreichen mich im Verwaltungsgebäude, neben dem Sekretariat

Sprechzeiten Montag bis Freitag
nach Vereinbarung
Telefon: 08121/25 58 13
E-Mail:  E-Mail schicken

Soziale Gruppenarbeit im Klassenverband

Für viele Jahrgangsstufen konzipiert die Jugendsozialarbeiterin ein Sozialkompetenz Training und führt es selbst durch. Diese Trainings dienen dem Ziel, das soziale Miteinander in der Klasse zu verbessern und die Schüler auf das Berufsleben vorzubereiten. Immer wieder organisiert die Jugendsozialrbeiterin anlassbezogene Projekte für einzelne Klassen.

Zusammenarbeit mit der Schule und anderen Einrichtungen

Jugendsozialarbeit arbeitet eng mit der Schulleitung und dem Lehrerkollegium zusammen. Darüber hinaus kooperiert sie mit dem Jugendamt, der Polizei, dem Arbeitsamt sowie mit verschiedenen Beratungsstellen und Vereinen.

Projekt- und Öffentlichkeitsarbeit

JaS organisiert bedarfsorientiert Veranstaltungen, die auf aktuelle Themen schulintern, aber auch außerhalb der Schule aufmerksam machen sollen. Dazu zählt beispielsweise die Organisation einer Berufsmesse im Schulverbund Markt Schwaben und Poing für alle Schüler/innen von der 8ten bis zur 10ten Klasse und die Schüler der Seerosenschule Poing.

Konzept

Jugendsozialarbeit an Schulen hat sich als richtungsweisender Weg zur Bewältigung von erzieherischen und sozialen Problemlagen junger Menschen erwiesen. Ein aktueller Grund, diese erfolgversprechende Form der Kooperation der Jugendhilfe und Schule auch in Poing durchzuführen. Seit März 2003 wird dieses Projekt, finanziert von der Gemeinde Poing, der Bayerischen Staatsregierung und dem Jugendamt Ebersberg, konsequent weiterentwickelt.

Jugendsozialarbeit hat die Aufgabe, die Schülerinnen und Schüler in Problemlagen individuell zu unterstützen und zu beraten. Weiterhin werden die Schülerinnen und Schüler aktiv beim Übertritt in das Berufsleben begleitet. Durch soziale Gruppenarbeit im Klassenverband wird positives Sozialverhalten eingeübt. Insgesamt wird die schulische und familiäre Erziehungsarbeit ergänzt. Dabei ist die Kooperation mit dem Lehrerkollegium, den Eltern, dem Jugendamt und anderen sozialen Einrichtungen sehr wichtig.