Während in Deutschland vom 7.–11. Oktober 2026 auf der Frankfurter Buchmesse die bunte Welt der Literatur gefeiert wird, machen US-amerikanische Bibliotheken, Verlage und Buchhandlungen mit der „Banned Books Week“ – der Woche der verbotenen Bücher – auf das Entfernen von Büchern mit vermeintlich umstrittenen Inhalten aus US-Schulbibliotheken aufmerksam.
Zu politisch, zu divers, zu unbequem, nicht altersgerecht – seit Herbst 2021, also in den letzten fünf Jahren, wurden rund 23.000 Buchverbote registriert, d.h. diese Bücher werden vom Lehrplan gestrichen und aus Schulbibliotheken entfernt. Besonders betroffen sind Kinder- und Jugendbücher, die Themen wie Sexualität, Rassismus, queere Identität, Liebe und Erwachsenwerden behandeln.
Wollen auch Sie sehen, welche bekannten und berühmten Titel am häufigsten von Buchverboten in den USA betroffen sind und mehr über das Thema „Banned Books“ erfahren? Dann besuchen Sie die Ausstellung in der Gemeindebücherei vom 4. bis 23. Oktober 2026. Hier sehen Sie nicht nur die betroffenen Bücher und aus welchem Grund sie zensiert sind, sondern erhalten viele wichtige Hintergrundinformationen.
Auftaktveranstaltung 4. Oktober, 14:30 Uhr mit Respekt@Poing
Eröffnet wird die Ausstellung mit einem Stehempfang am 4. Oktober 2026 um 14:30 Uhr in der Gemeindebücherei, bei der wir gemeinsam der Frage nachgehen, welche Rolle Literatur in einer demokratischen Gesellschaft spielt und was passiert, wenn der Zugang zu Wissen und Geschichten durch den Druck politischer Gruppen eingeschränkt wird.
Veranstalter: Gemeinde Poing – Bücherei
Veranstaltungslink: https://webopac.winbiap.de/poing/index.aspx
Veranstaltungsort: Bücherei